Konzerte

Ebracher Musiksommer

Lassen Sie sich durch unser abwechslungsreiches
Programm  inspirieren!

  • Sonntag, 1. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Abteikirche

    BRUCKNER2024: TE DEUM

    Anton Bruckner
    Messe Nr. 1 d-Moll
    Te Deum C-Dur

    Alžběta Poláčková, Sopran
    Václava Krejčí Housková, Alt
    Jaroslav Březina, Tenor
    Jiří Sulženko, Bass

    Kühn-Chor Prag
    Radiosymphonieorchester Prag
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 | 34 | 24 €    
      09552 297    
     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Karten zu 44 | 39 | 34 | 24 €      09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Sonntag, 1. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Abteikirche

    BRUCKNER2024: TE DEUM

    Anton Bruckners 1884 vollendetes Te Deum, das er, wie man einem Brief entnehmen kann „Gott widmete zur Danksagung für so viel überstandene Leiden in Wien“, gehört zum Großartigsten, was je an Kirchenmusik geschrieben wurde. Und es stellt die ausführenden Musiker gerade mit seiner spektakulären Schlussfuge vor einige Herausforderungen: Beispielsweise, wenn der Chor-Sopran und -Tenor nach sehr vielen langen, hohen und lauten Tönen durch die ganze Fuge hindurch im letzten „in aeternum“ (in Ewigkeit) auch noch zwei Takte lang das hohe C singen müssen!

    Dass dieses geistliche Werk hier in der prachtvollen Ebracher Abteikirche im Konzert und nicht in liturgischem Rahmen erklingt, hat dabei durchaus seine Berechtigung, denn Bruckner hat es dezidiert für den Konzertsaal komponiert. Er war sich also durchaus der Tatsache bewusst, dass für die Aufführung ein professioneller Konzertchor besser geeignet wäre als ein landläufiger Kirchenchor - und das traf offenbar auch auf die Messe in d-Moll zu, die er schon 1864 geschrieben hatte: Zwar wurde sie noch im gleichen Jahr vom Linzer Domchor in einem Festgottesdienst uraufgeführt, doch gleich darauf ließ Bruckner sie auch noch einmal im Konzertsaal spielen. Beide Aufführungen gerieten übrigens zu großen Erfolgen und verhalfen ihm endlich auch zu überregionalem Ruhm.
    Gleich anschließend schickte er das Werk denn auch nach Wien, als eine Art Bewerbungsschreiben um eine Stelle in der Hauptstadt. Und siehe da: Im Begleitbrief schreibt er - offenbar in einem Anfall von Selbsterkenntnis -, dort solle man sie doch am besten gleich in einem Musikvereins-Konzert erstaufführen, „denn in der Kirche glaube ich fordert sie zu viele Proben“.

    Freuen Sie sich hier also auf eine Aufführung ganz in Bruckners Sinne, bei welcher der bekannte Kühn-Chor aus Prag und das dortige Radiosymphonieorchester Sie zweifellos von den Vorteilen einer professionellen Wiedergabe der Werke im Konzertrahmen überzeugen werden!
  • Sonntag, 22. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Kaisersaal

    IHRE MAJESTÄT DIE MUSIK!

    Joseph Haydn
    Sinfonie B-Dur Nr. 85 Die Königin
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b
    Franz Schubert
    Sinfonie Nr. 5 B-Dur

    Simon Sommerhalder, Oboe
    Thomas Ziesch, Klarinette
    Ralf Götz, Horn
    Albert Kegel, Fagott

    Orchester mit Gewandhausmusikern Leipzig
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sonntag, 22. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Kaisersaal

    IHRE MAJESTÄT DIE MUSIK!

    Als Joseph Haydn seine Sinfonie Nr. 85 um das Jahr 1785 für eine Pariser Konzertreihe komponierte, ahnte er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, dass sein französischer Verleger ihr in der Erstausgabe kurzerhand den Untertitel La Reine (Die Königin) verleihen würde - der sich dann als Beiname der Sinfonie schon bald allgemein durchsetzte. Und obwohl diese Idee des Verlegers wohl nur der Tatsache zu danken war, dass die französische Königin Marie Antoinette die Konzertreihe unterstützte, in der die Sinfonie erstmals erklang, scheint er doch eigentlich sehr passend: Fanfarenartige Figuren und schreitende Rhythmen in der majestätischen Einleitung, eine anmutige Romance als zweiter Satz, ein kraftvoll-tänzerisches Menuett und ein farbenreiches Finale vermitteln den Eindruck, der Beinamen sei der Sinfonie geradezu auf den Leib geschrieben.

    Gleichfalls für - und übrigens auch in - Paris schrieb Wolfgang Amadeus Mozart im April 1778 ein Werk für Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Orchester; darüber berichtet er in Briefen und auch eine entsprechende Konzertankündigung ist uns erhalten. Nur: Die Partitur selbst ist verschollen; es existieren nur spätere Abschriften eines Werkes in der entsprechenden Besetzung – und ob dieses überhaupt oder in Gänze von Mozart ist, wird in der Forschung ganz unterschiedlich bewertet. Machen Sie sich also in diesem Konzert mit den Leipziger Gewandhausmusikern ein eigenes Bild dieser Komposition; und seien Sie versichert: Ob Mozart oder nicht Mozart - es ist auf jeden Fall schöne Musik!

    Als „liebliche Sinfonie in B-Dur“ bezeichnete ein Freund Franz Schuberts dessen 5. Sinfonie, die letzterer bereits im zarten Alter von 19 Jahren komponiert hatte. Und auch wenn das Stück naturgemäß noch nicht die Reife seiner späteren sinfonischen Werke aufzeigt, so weist es doch schon deutlich in diese Richtung. Denn obwohl die Mozartverehrung des jungen Komponisten hier noch deutlich hörbar ist, lässt sich - gerade im Vergleich mit Mozarts Sinfonia concertante - schon klar vernehmen, wo bei Schubert die Reise hingehen sollte: weg von kurzen, klar abgetrennten Melodieabschnitten hin zu größer angelegten Verflechtungen, zu komplexerer Kontrapunktik - kurz: Zur Romantik. Genießen Sie hier also das Werk eines jungen Komponisten im Aufbruch zu neuen musikalischen Welten!

  • Samstag, 9. Nov. 2019 – 17:00 Uhr
    Bamberg – Konzerthalle

    ROMANTIK

    Bedřich Smetana
    Die Moldau aus Mein Vaterland
    Edvard Grieg
    Peer Gynt-Suite Nr. 1
    Richard Strauss
    Eine Alpensinfonie op. 64

    Staatsorchester Braunschweig 
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €    
       09552 297    
     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Symphonisches vom Feinsten bietet das Staatsorchester Braunschweig in der Konzerthalle Bamberg. Das traditionsreiche Orchester wurde schon viele Male vom Publikum in Bamberg gefeiert und verspricht auch diesmal mit der stimmungvollen Tondichtung Die Moldau von Smetana, der bezaubernden Peer Gynt-Suite Nr. 1 von Edvard Grieg und der klanggewaltigen Alpensinfonie von Richard Strauss einen ganz besonderen Hörgenuss. 

  • Samstag, 9. Nov. 2019 – 17:00 Uhr
    Bamberg – Konzerthalle

    ROMANTIK

    Programmmusik – das war gewissermaßen die Filmmusik des 19. Jahrhunderts. Wobei der Film sich allerdings (noch) nicht auf einer Leinwand abspielte, sondern in den Köpfen der Zuhörer. Was übrigens hervorragend funktioniert!
    So beschreibt Bedřich Smetana, lebenslang begeisterter Kämpfer für die tschechische Nationalbewegung, in Die Moldau, einem Satz seiner Sinfonischen Dichtung Mein Vaterland, den Lauf des Flusses ganz lautmalerisch: vom Plätschern ihrer beiden Quellen bis zum Tanz der Nymphen am Ufer im Mondenschein.
    Ähnlich verfährt Edvard Grieg in seiner bekannten Peer Gynt-Suite: ursprünglich als Bühnenmusik zu Henrik Ibsens gleichnamigem Dramatischen Gedicht verfasst, stellte Grieg aus seinen Noten auch zwei Orchestersuiten zusammen. Viele Stücke daraus dürften heute zu den bekanntesten klassischen Melodien überhaupt zählen, denn wie Grieg die Stimmungen und Situationen schildert, in die der Held des Stücks gerät, ist nicht nur treffend, sondern einfach auch wunderschön.
    Auch Richard Straussens Alpensinfonie ist eine Sinfonische Dichtung, doch hier ist die Sache nicht so leicht: hat er nun eine Bergwanderung in seiner Jugend musikalisch nachgemalt – oder doch im düsteren Sinne Nietzsches das menschliche Leben von der Wiege bis zur Bahre dargestellt? Beide Theorien werden von Fachleuten diskutiert.
    Doch das hat auch seine Vorteile: Jeder Konzertbesucher kann selbst wählen, welchen innerlichen Film er sieht, während er dieses großartige Werk hört – für das Strauss übrigens eine Orchesterbesetzung von mindestens 107, optimalerweise gar 129 und mehr Musikern vorgesehen hat!
  • Sonntag, 16. Feb. 2020 – 17:00 Uhr
    Bamberg – Konzerthalle

    SYMPHONISCHER KARNEVAL

    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €    
       09552 297    
     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Die sogenannte „Leichte Muse“ – die übrigens gar nicht so leicht ist – bietet einen reichen Schatz unvergänglicher Melodien. Immer wieder schöpft Gerd Schaller aus diesem sprudelnden Quell und präsentiert auch 2019 seinen mittlerweile legendären SYMPHONISCHEN KARNEVAL. Von spritzig-frech bis liebevoll-schmeichelnd reicht die Palette der dargebotenen Werke von Johann Strauß, Franz von Suppé, Carl Michael Ziehrer, Julius Fučík und vielen anderen Großmeistern der gehobenen Unterhaltungsmusik.

© 2019 Dirigent Gerd Schaller • Marktgemeinde Ebrach, Verkehrsamt, Rathausplatz 2, 96157 Ebrach
webdesign bauer+bauer

Durch die weitere Nutzung dieser Webseiten stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.