Konzerte

Ebracher Musiksommer

Lassen Sie sich durch unser abwechslungsreiches
Programm  inspirieren!

  • Sonntag, 9. Juni 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Kaisersaal

    CHARAKTERSTUDIEN

    Georg Philipp Telemann
    Konzert D-Dur für Trompete, zwei Oboen und Orchester
    Joseph Haydn
    Sinfonie Nr. 83 g-Moll Die Henne
    Giuseppe Tartini
    Trompetenkonzert D-Dur
    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

    Martin Weller, Trompete
    Staatsorchester Braunschweig
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sonntag, 9. Juni 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Kaisersaal

    CHARAKTERSTUDIEN

    Haydn, Beethoven, Tartini und Telemann: Haben diese Komponisten etwas gemein? Oh ja: Jeweils sehr eigene Charaktere, wie man in diesem Konzert mit dem Staatsorchester Braunschweig und dem bewährten Trompeten-Solisten Martin Weller erfahren kann!

    Dass Joseph Haydn ein humorvoller Mann war, ist in zeitgenössischen Anekdoten vielfach belegt. Und auch in seiner Musik lässt sich dieser Humor vielfach nachvollziehen - etwa in der Sinfonie Nr. 83, genannt La poule - die Henne. Und nein, der Name stammt nicht vom Komponisten selbst - der ihn freilich mit eine gackernd-lautmalerischen Thema im Kopfsatz und vielen ironisch anmutenden Stimmungswechseln geradezu herausgefordert hat; aber der Beiname wurde der Sinfonie erst nach Haydns Tod verliehen. Und doch kann man wohl annehmen, dass dieser sich - trotz der durchaus auch dramatischen Seiten des 1785 komponierten Werkes - höchstlich darüber amüsiert hätte!

    Beethovens 2. Sinfonie entstand etwa sechs Jahre später und man mag sie in dem überwältigenden Optimismus, den sie ausstrahlt, in gewisser Weise als Ausdruck von Beethovens enormer innerer Stärke deuten: Komponierte er sie doch gerade in der Zeit, in der ihm der beginnende Verlust seines Gehörs deutlich wurde und er eigentlich keinerlei Grund zum Optimismus hatte.

    Georg Philipp Telemann dagegen zeigt sich in seinem Konzert D-Dur in Bestform als der eigenwillige Neuerer, der er war: Obgleich man natürlich auch schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts das herrschaftlich-festliche Gepräge von Trompeten zu schätzen wusste, waren sie als Soloinstrumente seinerzeit aufgrund ihrer technischen Mankos noch nicht wirklich gefragt. Telemann jedoch wischte diese Einschränkungen mit den Konzerten, die er für das Instrument schrieb, sozusagen achtlos beiseite und schrieb gerade mit diesem Exemplar ein absolut hinreißendes Feuerwerk strahlender Klänge.

    Giuseppe Tartini konnte man in seiner Jugend durchaus als aufsässig beschreiben: Von seinen Eltern für eine geistliche Laufbahn bestimmt, studierte er alles andere und heiratete mit nur 18 Jahren kurzerhand eine zwei Jahre ältere Frau aus niedereren gesellschaftlichen Kreisen. Worauf er sich ironischerweise erst einmal für drei Jahre in ein Kloster flüchten musste, um dem Zorn seiner Eltern zu entgehen... In späteren Jahren schien er sich allerdings gemäßigt zu haben und galt seinen Zeitgenossen dann als „Philosoph, fromm und weise“. Das Trompetenkonzert in D-Dur - sein einziges - jedenfalls besticht durch den kapriziös-virtuosen, aber im Verein mit dem Orchesterpart auch wunderbar ausgeglichenen Einsatz des Soloinstruments, das hier in jeder Hinsicht sein Bestes geben darf.

  • Sonntag, 30. Juni 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Kaisersaal

    KLASSISCHES VOM FEINSTEN

    Joseph Haydn
    Sinfonie Nr. 42 D-Dur
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonie C-Dur KV 425 Linzer

    Nanako Kondo, Oboe
    Philharmonie Festiva
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sonntag, 30. Juni 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Kaisersaal

    KLASSISCHES VOM FEINSTEN

    „Dienstag als den 4. November werde ich hier im theater academie geben. — und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer neuen, welche bis dahin fertig seyn muß“, so schrieb Wolfgang Amadeus Mozart am 31. Oktober 1783 aus Linz an seinen Vater nach Salzburg. Und es gelang: Die viersätzige Sinfonie, die der Komponist am 30. Oktober begonnen hatte, war am 3. November volledet, wurde augenblicklich geprobt und am 4. November mit großem Erfolg in Linz uraufgeführt. Dass man dem Endergebnis diese Eile bei der Produktion nicht anhört, davon können Sie sich bei diesem Konzert mit der Philharmonie Festiva unzweifelhaft überzeugen!
    Mozarts Oboenkonzert in C zählt heute sicherlich zu den meistgespielten Instrumentalkonzerten überhaupt — aber erst seit knapp 70 Jahren auf Oboe. Mozart hatte es nämlich einige Jahre nach seiner Entstehung auch für Flöte (in D-Dur) umgearbeitet und damit den Flötisten dieser Welt eines ihrer Lieblingsstücke kredenzt, aber die Fassung für Oboe ging verloren und geriet in Vergessenheit. Und zwar vermutete unter anderem Albert Einstein längst, es habe sich bei dem Flötenkonzert ursprünglich um ein Werk für Oboe gehandelt, aber erst 1950 machte Bernhard Paumgartner, österreichischer Dirigent und später auch Präsident der Salzburger Festspiele, endlich publik, dass er die Oboenfassung schon 1920 am Salzburger Mozarteum entdeckt hatte...
    Auch über Joseph Haydns Sinfonie Nr. 42, entstanden im Jahr 1771, ist eine reizende Anekdote überliefert: Als der Komponist im 2. Satz drei Takte strich, bemerkte er dazu: „Dieses war vor gar zu gelehrte ohren“ - für die Allgemeinheit also offenbar nicht recht verständlich. Eine seltene Einsicht eines Komponisten!

  • Sonntag, 14. Juli 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Kaisersaal

    KLASSISCH-KANTABEL

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Serenade D-Dur KV 302 Posthornserenade
    Carl Maria von Weber
    Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74
    Joseph Haydn
    Londoner Sinfonie Nr. 104 Salomon

    Claudia Dresel, Klarinette
    Philharmonie Festiva
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sonntag, 14. Juli 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Kaisersaal

    KLASSISCH-KANTABEL

    Melodienseligkeit und virtuose Bläser: In diesem Ebracher Kaisersaalkonzert mit der Philharmonie Festiva dürfen sich die Hörer auf feinste Flöten- und Oboentöne, hochromantische Klarinettengesänge und dann auch noch die virtuosen Hornsoli in Mozarts Posthornserenade freuen — ein Fest für Freunde konzertant eingesetzter Blasinstrumente und klassisch-frühromantischen Melodienreichtums!

    Das Posthornspiel barg im 18. Jahrhundert übrigens durchaus gewisse Risiken: Damals wurden Ankunft und Abfahrt einer jeden Kutsche an jedem Ort vom Postillon mit bestimmten Hornsignalen angekündigt - spielte so ein Postillon aber zu schlecht konnte er bestraft werden; ebenso wie unberechtigte Posthornnutzer! Für den konzertanten Einsatz galten diese Regelungen aber offenbar nicht, oder zumindest ist aus Mozarts Biografie nichts Entsprechendes bekannt: Seine Posthornserenade, die am Beginn dieses Programms steht, widmete der Komponist 1779 den Salzburger Studenten zur Feier ihres Endexamens und darauf folgenden Wegzugs aus der Stadt. Das Posthorn-Solo im 2. Trio des Werks ist also als Abschiedsgruß gedacht, und schien den Strafverfolgungsbehörden wohl als berechtigte Nutzung des Instrumentes durchzugehen....

    Dass Carl Maria von Webers 2. Klarinettenkonzert als eines der sanglich-melodiösesten Stücke des 19. Jahrhunderts gilt, mag nicht verwundern, wenn man weiß, dass der kleine Carl in der Theaterkompanie seines Vaters groß wurde und seine erste Oper im zarten Alter von zwölf Jahren schrieb. Auch in seinen Instrumentalkonzerten finden sich also mehr opernhafte denn symphonische Züge: Eine Rollenverteilung zwischen ariosen und hochvirtuosen Soli und orchestralem Spiel mit klanglichen Nuancen, Melodienreichtum, kantable, beinahe sprechende Solistenpartien.... Und sein 2. Klarinettenkonzert verdanken wir dem bayerischen König Max Josef - der nach der Uraufführung des ersten 1811 in München nämlich so begeistert war, dass er sofort zwei weitere Konzerte bei Weber in Auftrag gab.

    „Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen“, so schrieb Joseph Haydn nach der Uraufführung seiner 104. Symphonie, im Jahre 1795 in London in sein Notizbuch. Und ganz abgesehen vom rein kaufmännischen Aspekt der Sache schien Haydn mit dieser seiner letzten Symphonie auch als eine Art symphonischen Gipfelpunkt seines Schaffens, als sein Vermächtnis in diesem Genre anzusehen; schrieb er doch in den verbleibenden Jahren seines Lebens keine einzige mehr!

    Das mag allerdings auch an den in Wien weniger günstigen Vorraussetzungen für solche Werke gelegen haben: Dort gab es seinerzeit keine geeigneten Konzertreihen, wenig Interesse beim Publikum, und auch keine geeigneten Orchester - Probleme, die den Besuchern des Ebracher Musiksommers zum Glück fremd sein dürften!
  • Sonntag, 1. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Abteikirche

    BRUCKNER2024: TE DEUM

    Anton Bruckner
    Messe Nr. 1 d-Moll
    für Soli, Chor und Orchester
    Anton Bruckner
    Te Deum C-Dur
    für Soli, Chor und Orchester

    Kühn-Chor Prag
    Radiosymphonieorchester Prag
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 | 34 | 24 €    
      09552 297    
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    Karten zu 44 | 39 | 34 | 24 €      09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sonntag, 1. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Abteikirche

    BRUCKNER2024: TE DEUM

    Anton Bruckners 1884 vollendetes Te Deum, das er, wie man einem Brief entnehmen kann „Gott widmete zur Danksagung für so viel überstandene Leiden in Wien“, gehört zum Großartigsten, was je an Kirchenmusik geschrieben wurde. Und es stellt die ausführenden Musiker gerade mit seiner spektakulären Schlussfuge vor einige Herausforderungen: Beispielsweise, wenn der Chor-Sopran und -Tenor nach sehr vielen langen, hohen und lauten Tönen durch die ganze Fuge hindurch im letzten „in aeternum“ (in Ewigkeit) auch noch zwei Takte lang das hohe C singen müssen!

    Dass dieses geistliche Werk hier in der prachtvollen Ebracher Abteikirche im Konzert und nicht in liturgischem Rahmen erklingt, hat dabei durchaus seine Berechtigung, denn Bruckner hat es dezidiert für den Konzertsaal komponiert. Er war sich also durchaus der Tatsache bewusst, dass für die Aufführung ein professioneller Konzertchor besser geeignet wäre als ein landläufiger Kirchenchor - und das traf offenbar auch auf die Messe in d-Moll zu, die er schon 1864 geschrieben hatte: Zwar wurde sie noch im gleichen Jahr vom Linzer Domchor in einem Festgottesdienst uraufgeführt, doch gleich darauf ließ Bruckner sie auch noch einmal im Konzertsaal spielen. Beide Aufführungen gerieten übrigens zu großen Erfolgen und verhalfen ihm endlich auch zu überregionalem Ruhm.
    Gleich anschließend schickte er das Werk denn auch nach Wien, als eine Art Bewerbungsschreiben um eine Stelle in der Hauptstadt. Und siehe da: Im Begleitbrief schreibt er - offenbar in einem Anfall von Selbsterkenntnis -, dort solle man sie doch am besten gleich in einem Musikvereins-Konzert erstaufführen, „denn in der Kirche glaube ich fordert sie zu viele Proben“.

    Freuen Sie sich hier also auf eine Aufführung ganz in Bruckners Sinne, bei welcher der bekannte Kühn-Chor aus Prag und das dortige Radiosymphonieorchester Sie zweifellos von den Vorteilen einer professionellen Wiedergabe der Werke im Konzertrahmen überzeugen werden!
  • Sonntag, 22. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach – Kaisersaal

    IHRE MAJESTÄT DIE MUSIK!

    Joseph Haydn
    Sinfonie B-Dur Nr. 85 Die Königin
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b
    Franz Schubert
    Sinfonie Nr. 5 B-Dur

    Simon Sommerhalder, Oboe
    Thomas Ziesch, Klarinette
    Ralf Götz, Horn
    Albert Kegel, Fagott

    Orchester mit Gewandhausmusikern Leipzig
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 44 | 39 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sonntag, 22. Sep. 2019 – 17:00 Uhr
    Ebrach - Kaisersaal

    IHRE MAJESTÄT DIE MUSIK!

    Als Joseph Haydn seine Sinfonie Nr. 85 um das Jahr 1785 für eine Pariser Konzertreihe komponierte, ahnte er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, dass sein französischer Verleger ihr in der Erstausgabe kurzerhand den Untertitel La Reine (Die Königin) verleihen würde - der sich dann als Beiname der Sinfonie schon bald allgemein durchsetzte. Und obwohl diese Idee des Verlegers wohl nur der Tatsache zu danken war, dass die französische Königin Marie Antoinette die Konzertreihe unterstützte, in der die Sinfonie erstmals erklang, scheint er doch eigentlich sehr passend: Fanfarenartige Figuren und schreitende Rhythmen in der majestätischen Einleitung, eine anmutige Romance als zweiter Satz, ein kraftvoll-tänzerisches Menuett und ein farbenreiches Finale vermitteln den Eindruck, der Beinamen sei der Sinfonie geradezu auf den Leib geschrieben.

    Gleichfalls für - und übrigens auch in - Paris schrieb Wolfgang Amadeus Mozart im April 1778 ein Werk für Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Orchester; darüber berichtet er in Briefen und auch eine entsprechende Konzertankündigung ist uns erhalten. Nur: Die Partitur selbst ist verschollen; es existieren nur spätere Abschriften eines Werkes in der entsprechenden Besetzung – und ob dieses überhaupt oder in Gänze von Mozart ist, wird in der Forschung ganz unterschiedlich bewertet. Machen Sie sich also in diesem Konzert mit den Leipziger Gewandhausmusikern ein eigenes Bild dieser Komposition; und seien Sie versichert: Ob Mozart oder nicht Mozart - es ist auf jeden Fall schöne Musik!

    Als „liebliche Sinfonie in B-Dur“ bezeichnete ein Freund Franz Schuberts dessen 5. Sinfonie, die letzterer bereits im zarten Alter von 19 Jahren komponiert hatte. Und auch wenn das Stück naturgemäß noch nicht die Reife seiner späteren sinfonischen Werke aufzeigt, so weist es doch schon deutlich in diese Richtung. Denn obwohl die Mozartverehrung des jungen Komponisten hier noch deutlich hörbar ist, lässt sich - gerade im Vergleich mit Mozarts Sinfonia concertante - schon klar vernehmen, wo bei Schubert die Reise hingehen sollte: weg von kurzen, klar abgetrennten Melodieabschnitten hin zu größer angelegten Verflechtungen, zu komplexerer Kontrapunktik - kurz: Zur Romantik. Genießen Sie hier also das Werk eines jungen Komponisten im Aufbruch zu neuen musikalischen Welten!

  • Samstag, 9. Nov. 2019 – 17:00 Uhr
    Bamberg – Konzerthalle

    ROMANTIK

    Bedřich Smetana
    Die Moldau aus Mein Vaterland
    Edvard Grieg
    Peer Gynt-Suite Nr. 1
    Richard Strauss
    Eine Alpensinfonie op. 64

    Staatsorchester Braunschweig 
    Gerd Schaller, Dirigent

    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €    
       09552 297    
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    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Symphonisches vom Feinsten bietet das Staatsorchester Braunschweig in der Konzerthalle Bamberg. Das traditionsreiche Orchester wurde schon viele Male vom Publikum in Bamberg gefeiert und verspricht auch diesmal mit der stimmungvollen Tondichtung Die Moldau von Smetana, der bezaubernden Peer Gynt-Suite Nr. 1 von Edvard Grieg und der klanggewaltigen Alpensinfonie von Richard Strauss einen ganz besonderen Hörgenuss. 

  • Samstag, 9. Nov. 2019 – 17:00 Uhr
    Bamberg – Konzerthalle

    ROMANTIK

    Programmmusik – das war gewissermaßen die Filmmusik des 19. Jahrhunderts. Wobei der Film sich allerdings (noch) nicht auf einer Leinwand abspielte, sondern in den Köpfen der Zuhörer. Was übrigens hervorragend funktioniert!
    So beschreibt Bedřich Smetana, lebenslang begeisterter Kämpfer für die tschechische Nationalbewegung, in Die Moldau, einem Satz seiner Sinfonischen Dichtung Mein Vaterland, den Lauf des Flusses ganz lautmalerisch: vom Plätschern ihrer beiden Quellen bis zum Tanz der Nymphen am Ufer im Mondenschein.
    Ähnlich verfährt Edvard Grieg in seiner bekannten Peer Gynt-Suite: ursprünglich als Bühnenmusik zu Henrik Ibsens gleichnamigem Dramatischen Gedicht verfasst, stellte Grieg aus seinen Noten auch zwei Orchestersuiten zusammen. Viele Stücke daraus dürften heute zu den bekanntesten klassischen Melodien überhaupt zählen, denn wie Grieg die Stimmungen und Situationen schildert, in die der Held des Stücks gerät, ist nicht nur treffend, sondern einfach auch wunderschön.
    Auch Richard Straussens Alpensinfonie ist eine Sinfonische Dichtung, doch hier ist die Sache nicht so leicht: hat er nun eine Bergwanderung in seiner Jugend musikalisch nachgemalt – oder doch im düsteren Sinne Nietzsches das menschliche Leben von der Wiege bis zur Bahre dargestellt? Beide Theorien werden von Fachleuten diskutiert.
    Doch das hat auch seine Vorteile: Jeder Konzertbesucher kann selbst wählen, welchen innerlichen Film er sieht, während er dieses großartige Werk hört – für das Strauss übrigens eine Orchesterbesetzung von mindestens 107, optimalerweise gar 129 und mehr Musikern vorgesehen hat!
  • Sonntag, 16. Feb. 2020 – 17:00 Uhr
    Bamberg – Konzerthalle

    SYMPHONISCHER KARNEVAL

    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €    
       09552 297    
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    Karten zu 39 | 34 | 29 | 24 | 20 | 15 €     09552 297      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Die sogenannte „Leichte Muse“ – die übrigens gar nicht so leicht ist – bietet einen reichen Schatz unvergänglicher Melodien. Immer wieder schöpft Gerd Schaller aus diesem sprudelnden Quell und präsentiert auch 2019 seinen mittlerweile legendären SYMPHONISCHEN KARNEVAL. Von spritzig-frech bis liebevoll-schmeichelnd reicht die Palette der dargebotenen Werke von Johann Strauß, Franz von Suppé, Carl Michael Ziehrer, Julius Fučík und vielen anderen Großmeistern der gehobenen Unterhaltungsmusik.

© 2019 Dirigent Gerd Schaller • Marktgemeinde Ebrach, Verkehrsamt, Rathausplatz 2, 96157 Ebrach
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